Welche
Universität in Deutschland ist die beste? Diese Frage versucht das Magazin
„Capital” mit dem Universitäts-Ranking 2003, veröffentlicht
in der Ausgabe vom 6. März 2003, zu beantworten. Die RWTH
Aachen, der das Wirtschaftsmagazin einen legendären Ruf als Technikerschmiede
bescheinigte, belegte erneut die absoluten Spitzenplätze in den Ingenieurwissenschaften.
Das „Capital”-Ranking will Einschätzungen bieten, um Studieninteressenten bei der wichtigsten Entscheidung - die Wahl der Hochschule - zu unterstützen. Aufnahme in die Hitlisten fanden die 70 besten deutschen Hochschulen, unterteilt nach dem jeweiligen Studienfach.
Für das Ranking holte „Capital” die Meinungen der Personalverantwortlichen der 250 größten Unternehmen in Deutschland ein. Zudem liefert es Daten zu Studienbedingungen wie etwa die durchschnittliche Studiendauer oder Abschlussnote. Die Fragen an die Unternehmensvertreter gliederten sich in drei Kategorien - die Aachener Hochschule schaffte laut „Capital” sogar zweimal den Hattrick und landete im Maschinenbau ebenso wie in der Elektrotechnik gleich dreimal auf Platz eins.
Bereits in den Anfangsjahren der Hochschule kam es zur Gründung von studentischen Vereinen, aus denen sich in den darauffolgenden Jahrzehnten die Verbindungen und Korporationen entwickelten. Der Großteil dieser Gruppen war in der Zeit des Kaiserreichs borussisch-national gesinnt, wovon auch die zum Teil markigen Namen und Wahlsprüche zeugen. Zu nennen wären exemplarisch die Corps „Marko-Guestphalia” (1871: Omnia pro honore!) und „Delta” (1871: Ernst mit Lust gepaart heißt bei uns Studentenart!), die Turnerschaft „Rheno-Borussia” (1871: Mens sana in corpore sano!) sowie die Burschenschaften „Alania” und „Teutonia”. Ebenfalls auf eine lange Geschichte blicken die katholischen Verbindungen (Franconia, Carolingia, Wiking) und fachliche Gruppierungen wie die Bergmännische Vereinigung zurück.
http://www.archiv.rwth-aachen.de/rea/Seite/studentisches_stud_koop.htm
Die
Qualität einer Hochschule ist schwer messbar. Ein beliebtes Instrument, anhand
bestimmter Kriterien bundesweite Vergleich zu ziehen, sind die sogenannten
Rankings, die regelmäßig in der Presse veröffentlicht werden. Und hier belegt
die RWTH - vor allem in den Ingenieurswissenschaften - immer wieder Spitzenplätze
und lockt damit zahlreiche Studienanfänger nach Aachen.
Der ausgezeichnete Ruf der Hochschule beeinflusst aber ebenso die Entscheidung von Studienort-Wechslern, Wissenschaftlern und nicht zuletzt die der Unternehmer: Die an der RWTH ausgebildeten Ingenieure sind auf dem Arbeitsmarkt besonders begehrt.
http://www.archiv.rwth-aachen.de/rea/Seite/ansichten_mein_presse.htm
http://www.rwth-aachen.de/zentral/dez3_pm2001_pmstern1.htm
(14.05.2000/idw) Im Ranking der aktuellen Ausgabe des „stern”-Hochschulführers „START” nimmt die RWTH Aachen in den drei Kernfächern Maschinenbau, Elektrotechnik und Bauingenieurwesen nach dem Urteil der Professoren (sogenannter Professorentip) den ersten Platz ein; im Fach Architektur wurde der dritte Platz erreicht. Im Maschinenbau rangiert die Aachener Hochschule mit weitem Abstand vor der TU München und der TU Karlsruhe, im Fach Elektrotechnik zusammen mit der TU München mit großem Abstand vor den Universitäten Karlsruhe und Darmstadt.
Im Studierendenurteil konnte die RWTH Aachen trotz vielfacher Bemühungen um eine Steigerung der Qualität der Lehre in den letzten Jahren noch keinen Platz unter den ersten fünf bis sechs Plätzen erreichen.
Der „stern” veröffentlicht damit die ersten Ergebnisse des am 15. Mai erscheinenden Studienführers für die Fächer Architektur, Elektro- und Informationstechnik, Maschinenbau und Bauingenieurwesen. An der Untersuchung beteiligten sich fast 25.000 Studierende und 4.300 Professoren an 43 Universitäten und Gesamthochschulen sowie an 102 Fachhochschulen. In dem Studienführer werden bis zu 30 Indikatoren - zum Beispiel Studiendauer, Ausstattung, Drittmittelvolumen, Anzahl der Patente, Studienorganisation - ermittelt. Die Rankinglisten werden in den einzelnen Disziplinen, wie Ausstattung, Forschung und Lehre und Studium erstellt. Für das vorliegende „stern”-Ranking wurden zwei Kriterien für die Wahl des Studienortes ausgewählt: Professorentip (Wo würden Sie Ihr Kind studieren lassen?) und Gesamturteil der Studierenden.
Da auch die Fachhochschule Aachen vordere Plätze bei den gesondert ausgewerteten Fachhochschulen einnimmt, bedeutet dies ein exzellentes Urteil für den Wissenschafts- und Technologiestandort Aachen. Andere nordrhein-westfälische Hochschulen beziehungsweise Fachhochschulen kommen in den aufgeführten Prioritätenlisten nicht vor. Einige Feststellungen in den Kommentierungen der Ranking-Ergebnisse des „sternÓ sind allerdings aus Sicht der RWTH nicht nachvollziehbar. €hnlich wie die anderen herausragenden Standorte München und Karlsruhe wird die RWTH Aachen insbesondere bei der Kommentierung des Professorenurteils (für Aachen 3 mal Platz 1 und 1 mal Platz 3) nicht genannt. Gleiches gilt für die Höhe der Drittmittelvolumina, die zu Recht als Voraussetzung für eine attraktive Lehre bezeichnet werden. Während Standorte mit Drittmitteln zwischen 100 und 144 Millionen Mark aufgeführt werden, ist Aachen mit mehr als 220 Millionen Mark im Jahr 1999 nicht genannt.
Die RWTH Aachen wird den am Montag erscheinenden Studienführer im Detail auswerten und danach eine dezidierte Stellungnahme abgeben.
Information:
Angelika Hamacher - Mitarbeiterin der Pressestelle
Telefon: 0241/80-4322 & -4327 Fax: 0241/8888324
E-Mail:
angelika.hamacher@zhv.rwth-aachen.de
http://www.young.de/start/studium/unis/uni.php3?unid=2
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